Wie die Prüfung funktioniert¶
- Daten sammeln: Zutatenliste (von Open Food Facts, aus dem Foto oder getippt) und die Allergen-Angaben von Open Food Facts.
- Doppelgänger erkennen: „Kokosmilch“, „Kakaobutter“, „Erdnussbutter“, „Milchsäure“ sind keine Milch. Sie erscheinen als Hinweis, und der Rest wird normal geprüft.
- Alle Sprachen gleichzeitig durchsuchen: über 7'000 Begriffe, davon über 4'000 für Milch. Auch zusammengesetzte Wörter wie Süssmolkenpulver oder Vollmilchschokolade werden erkannt.
- Spuren-Hinweise finden: „kann Spuren enthalten“, „puede contener trazas“, „may contain“ … Alles bis zum Satzende gilt als Spur.
- Verneinungen beachten: „laktosefrei“, „sans lait“. Wichtig: Laktosefrei ist nie eine Entwarnung für Milcheiweiss.
- Bewerten nach deiner Spuren-Stufe:
| Spuren okay | Auch Spuren meiden | Schwere Reaktion | |
|---|---|---|---|
| Enthält | ⛔ | ⛔ | ⛔ |
| Kann Spuren enthalten | ✅ + Hinweis | ⚠️ | ⛔ |
| „Vielleicht“-Wort (Margarine, crema …) | ⚠️ | ⚠️ | ⚠️ |
| Keine lesbare Zutatenliste | ❔ | ❔ | ❔ |
- Im Zweifel streng: Bei Widersprüchen gewinnt das strengere Ergebnis. Ohne Daten gibt es nie Grün.
Milcheiweiss vs. Laktose¶
| Milcheiweiss-Allergie | Laktose-Unverträglichkeit | |
|---|---|---|
| Problem | Eiweiss (Kasein, Molke) | Milchzucker |
| Laktosefreie Milch | ⛔ nicht geeignet | ✅ meist geeignet |
| Butter, Hartkäse | ⛔ | ⚠️ oft wenig Laktose |
Woher kommen die Wörter?¶
- Aus der offenen Taxonomie von Open Food Facts (tausende Zutaten in über 50 Sprachen)
- Aus einer von Hand gepflegten Liste mit Quellen, geprüft durch automatische Tests mit echten Zutatenlisten aus ES, IT, FR, GR, TR, HR …
- Aus euren Meldungen über „Falsches Ergebnis melden“