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Wie die Prüfung funktioniert

  1. Daten sammeln: Zutatenliste (von Open Food Facts, aus dem Foto oder getippt) und die Allergen-Angaben von Open Food Facts.
  2. Doppelgänger erkennen: „Kokosmilch“, „Kakaobutter“, „Erdnussbutter“, „Milchsäure“ sind keine Milch. Sie erscheinen als Hinweis, und der Rest wird normal geprüft.
  3. Alle Sprachen gleichzeitig durchsuchen: über 7'000 Begriffe, davon über 4'000 für Milch. Auch zusammengesetzte Wörter wie Süssmolkenpulver oder Vollmilchschokolade werden erkannt.
  4. Spuren-Hinweise finden: „kann Spuren enthalten“, „puede contener trazas“, „may contain“ … Alles bis zum Satzende gilt als Spur.
  5. Verneinungen beachten: „laktosefrei“, „sans lait“. Wichtig: Laktosefrei ist nie eine Entwarnung für Milcheiweiss.
  6. Bewerten nach deiner Spuren-Stufe:
Spuren okay Auch Spuren meiden Schwere Reaktion
Enthält ⛔ ⛔ ⛔
Kann Spuren enthalten ✅ + Hinweis ⚠️ ⛔
„Vielleicht“-Wort (Margarine, crema …) ⚠️ ⚠️ ⚠️
Keine lesbare Zutatenliste ❔ ❔ ❔
  1. Im Zweifel streng: Bei Widersprüchen gewinnt das strengere Ergebnis. Ohne Daten gibt es nie Grün.

Milcheiweiss vs. Laktose

Milcheiweiss-Allergie Laktose-Unverträglichkeit
Problem Eiweiss (Kasein, Molke) Milchzucker
Laktosefreie Milch ⛔ nicht geeignet ✅ meist geeignet
Butter, Hartkäse ⛔ ⚠️ oft wenig Laktose

Woher kommen die Wörter?

  • Aus der offenen Taxonomie von Open Food Facts (tausende Zutaten in über 50 Sprachen)
  • Aus einer von Hand gepflegten Liste mit Quellen, geprüft durch automatische Tests mit echten Zutatenlisten aus ES, IT, FR, GR, TR, HR …
  • Aus euren Meldungen über „Falsches Ergebnis melden“